Sanierungsmanagement

Mit der Aufnahme in das Städtebauförderprogramm eröffnet sich der Stadt Idar-Oberstein die Möglichkeit, das Stadtquartier Wasenstraße zu einem starken und nachhaltigen innenstadtnahes Wohnquartier zu festigen.

Neben den öffentlichen Maßnahmen wie die Schaffung eines Quartiersplatzes mit Quartierszentrum für alle Altersgruppen sollen auch private Maßnahmen gefördert werden. Generell kommen folgende Maßnahmen im Fördergebiet in Betracht:
 

Gebäudebezogene private Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen
Private Gebäude prägen das Stadtbild Obersteins. Daher sind sie ein wesentlicher Baustein zur Aufwertung des Stadtquartiers Wasenstraße. Für private Eigentümer wird eine Sanierungsberatung angeboten, in der die Eigentümer über die Modalitäten einer Fördermittelbeantragung informiert werden. Die Förderung kann in der Gewährung steuerlicher Sonderabschreibungen gem. §§ 7 h / 10 f EStG und / oder der Gewährung eines Zuschusses auf Grundlage der Modernisierungsrichtlinie der Stadt Idar-Oberstein, bestehen. Im Rahmen dieser Beratung wird auch auf die Möglichkeit der kostenlosen Energieberatung der Stadt Idar-Oberstein hingewiesen.
Private Ordnungsmaßnahmen
Eine anteilige Förderung privater Ordnungsmaßnahmen (Abriss / Neuordnung) kommt in Frage, wenn sie den Sanierungszielen entsprechen und die Sanierungskosten überkommener Bausubstanz unverhältnismäßig hoch wären. Ebenso ist die Entkernung von Grundstücken durch den Abbruch von Nebengebäuden, Garagen und Schuppen in verdichteten Innenbereiche zur Verbesserung des Wohnumfelds, der Belichtung und Belüftung von Gebäuden und der Zugänglichkeiten von Grundstücken, sowie zur Schaffung privater Stellplätze- und Freibereiche, förderfähig.

Alle Maßnahmen sind mit den Zielen der Sozialen Stadt bzw. der Stadtsanierung in Einklang zu bringen. Hierzu gehört auch die gestalterische Einfügung der jeweiligen Maßnahme an deren Umgebung und das Ortsbild.

Wichtig ist eine frühzeitige Kontaktaufnahme, da die Förderung privater Maßnahmen zunächst durch die Stadt bestätigt und eine schriftliche Vereinbarung zwischen Stadt und Bauherren geschlossen werden muss. Bereits durchgeführte oder schon begonnene Maßnahmen können nicht mehr berücksichtigt werden.

Eine Abstimmung der Maßnahme in gestalterischer Hinsicht ist in jedem Fall – auch wenn keine Förderung beantragt wird – immer notwendig.